Wer kennt sie nicht, die heiklen Gesprächssituationen in Beruf und Privatleben?
Schlagartig scheint es nicht mehr um die Sache zu gehen, sondern um uns selbst. Wir fühlen uns unter Beschuss und haben Angst, eine schlechte Figur zu machen. Die Selbstachtung steht auf dem Spiel. Leider oft ausgerechnet dann, wenn uns eine Sache besonders wichtig ist, werden Grenzen und Spielregeln verletzt. Jetzt ist die richtige Reaktion gefragt. Deshalb ist Vorbereitung alles, wenn man immer selbstbewusst und souverän bleiben möchte. Wer sich selbst und den anderen kennt und die Mechanismen typischer Gespräche durchschaut, tut Schritt für Schritt das Richtige, wenn es heikel wird.

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Das Hamburger Abendblatt hat das Buch bewertet, lesen hier Sie bitte hier die Rezension "Selbstbewusst auf Augenhöhe" - das Buch der Woche.
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Bernd Neumann kocht vor Wut – gerade eben ist sein Auftraggeber, der Bauherr Walter Schulte mal wieder ausfallend geworden. „Wofür bezahle ich Sie eigentlich“ hat Schulte seinen Architekten angeblafft. Angeblich habe Neumann die falsche Teppichfarbe ausgewählt. Aber Schulte findet immer irgendetwas, damit er auf seinem Architekten herumhacken kann. Hilflos steht Bernd Neumann da und schweigt. Wie gerne würde er ihm mal die Stirn bieten! Andererseits verschafft Walter Schulte ihm lukrative Aufträge. Es müsste einen Weg geben, sich zur Wehr zu setzen ohne die gute Zusammenarbeit aufs Spiel zu setzen… .
„ Du verstehst mich eben nicht!“ Rebecca läuft schluchzend aus dem Wohnzimmer. Gerade eben haben sich Mark und Rebecca heftig gestritten. In letzter Zeit haben die Auseinandersetzungen zwischen den beiden zugenommen Nicht zum ersten Mal endet ein Streit mit bitteren Vorwürfen und lautem Türenknallen. Mark ist verzweifelt. Es muss doch eine Möglichkeit geben, dass sie sich mal vernünftig aussprechen! Aber jedes Mal endet das Streitgespräch in einem Zerwürfnis… .
„Das machen wir schon, Frau Sauerbach, kein Problem“, sagt Birgit Ulm, die Marketingmitarbeiterin zu der Redakteurin. Die hat gut reden, denkt Jutta Frank, die als PR-Beraterin eigentlich was ganz anderes sagen wollte. Die drei Frauen sitzen in einer Besprechung, es geht um die Planung einer PR-Kampagne. Jutta Frank hat sich darauf verlassen, dass sie mit Birgit Ulm an einem Strang zieht. Warum hält sie sich nicht an die Absprachen? Und wie bringt sie der Projektpartnerin schonend bei, dass sie sich strategisch falsch verhält?
So unterschiedlich die Situationen auch sein mögen – eines haben sie alle gemeinsam: die Hauptpersonen möchten selbstbewusst auftreten ohne den anderen herabzusetzen. Bernd Neumann, der Architekt möchte sich die Frechheiten seines Auftraggebers nicht mehr bieten lassen, aber er will weiter mit ihm zusammenarbeiten. Mark möchte sich mit seiner Frau auseinandersetzen, ohne anschließend einen Scherbenhaufen zu hinterlassen und Jutta Frank möchte ihrer Projektkollegin klar machen, wo es lang geht ohne sie vor den Kopf zu stoßen.
Bernd Neumann kocht vor Wut – gerade eben ist sein Auftraggeber, der Bauherr Walter Schulte mal wieder ausfallend geworden. „Wofür bezahle ich Sie eigentlich“ hat Schulte seinen Architekten angeblafft. Angeblich habe Neumann die falsche Teppichfarbe ausgewählt. Aber Schulte findet immer irgendetwas, damit er auf seinem Architekten herumhacken kann. Hilflos steht Bernd Neumann da und schweigt. Wie gerne würde er ihm mal die Stirn bieten! Andererseits verschafft Walter Schulte ihm lukrative Aufträge. Es müsste einen Weg geben, sich zur Wehr zu setzen ohne die gute Zusammenarbeit aufs Spiel zu setzen… .

„Das machen wir schon, Frau Sauerbach, kein Problem“, sagt Birgit Ulm, die Marketingmitarbeiterin zu der Redakteurin. Die hat gut reden, denkt Jutta Frank, die als PR-Beraterin eigentlich was ganz anderes sagen wollte. Die drei Frauen sitzen in einer Besprechung, es geht um die Planung einer PR-Kampagne. Jutta Frank hat sich darauf verlassen, dass sie mit Birgit Ulm an einem Strang zieht. Warum hält sie sich nicht an die Absprachen? Und wie bringt sie der Projektpartnerin schonend bei, dass sie sich strategisch falsch verhält?
So unterschiedlich die Situationen auch sein mögen – eines haben sie alle gemeinsam: die Hauptpersonen möchten selbstbewusst auftreten ohne den anderen herabzusetzen. Bernd Neumann, der Architekt möchte sich die Frechheiten seines Auftraggebers nicht mehr bieten lassen, aber er will weiter mit ihm zusammenarbeiten. Mark möchte sich mit seiner Frau auseinandersetzen, ohne anschließend einen Scherbenhaufen zu hinterlassen und Jutta Frank möchte ihrer Projektkollegin klar machen, wo es lang geht ohne sie vor den Kopf zu stoßen.

