Wie es weiter geht, wenn Sie mit dem Rücken zur Wand stehen
Jeden Tag erleben wir unzählige Situationen, in denen wir uns schwach fühlen. Probleme im Job schüren die Angst, zu versagen. Eine Trennung gibt Ihnen das Gefühl, allein auf der Welt zu sein. Oder im Job haben Sie das Gefühl, dass alle nur auf Ihnen herumhacken. Wer jetzt stark und selbstbewusst ist, wird das alles spielend meistern.

Oder mit den Kollegen: wenn alle auf Ihnen herumhacken – warum sprechen Sie die Konflikte nicht offen an anstatt sich sinnlos zu rechtfertigen? Die Schleuder des David zeigt Ihnen anhand praktischer Beispiele, wie Sie das David-Prinzip umsetzen können. Denn wer stark sein will, muss erstmal schwach werden können.
Das David-Prinzip zeigt Ihnen, wie Sie viel lockerer und entspannter als bisher mit schwierigen Situationen umgehen können. Spannende Beispiele aus Job-Alltag und Privatleben zeigen Ihnen, wie Sie anders als bisher vorgehen können. Sämtliche Tipps und Ratschläge sind praxiserprobt. Ein Best-Practice-Buch für schwierige Situationen.

Leistungsdruck im Beruf. Zoff im Privaten. Was tun, wenn nichts mehr geht? Die uralte Geschichte von David und Goliath aus der Bibel macht es vor: Der kleine David gewinnt den Kampf gegen den großen Goliath, gerade weil er sich seiner Schwäche bewusst ist.
Ich ermutige zu einem ungewöhnlichen Ansatz: Niederlagen sollte man akzeptieren. In schwierigen Situationen bewusst und offen durch das Tal der Schwäche zu gehen, das ist die wahre Stärke und der Weg aus der Krise. In fünf Schritten zeige ich, wie man mit Angst, Erschöpfung und Wut umgeht, neue Wege beschreitet und die gewonnenen Erfahrungen sinnvoll nutzt.
Lesen Sie hier einen Auszug aus einem Kapitel.
Lesen Sie hier einen Auszug aus einem Kapitel:
Heiko Herbst spürt, wie seine Hände langsam feucht werden. Ausgerechnet jetzt. Wenn er Herrn Richter, dem Personalleiter der BioPharm, gleich zur Begrüßung die Hand schüttelt, wird der sofort wissen, dass Heiko Angst hat. Dabei muss er gerade jetzt selbstsicher wirken. Denn hier geht es um seinen nächsten Job, um seine Existenz. Seitdem die Schröder AG ihn vor vier Wochen vor die Tür gesetzt hat, ist nichts mehr wie vorher. Dass ausgerechnet ihm, dem erfolgreichen Vertriebsleiter, so was passiert, hätte keiner gedacht. Und nun hat Heiko Herbst Angst. Angst davor, nicht mehr gut genug zu sein und ein zweites Mal zu versagen.
Eigentlich ist so etwas völlig normal. Jeder, der seinen Job verliert, kennt diese Unsicherheit. Werde ich wieder was Passendes finden? Wie lange muss ich wohl suchen? Da kann man schon mal Angst kriegen.
Die Angst übernimmt in solchen Situationen eine wichtige Alarmfunktion, die Sie
ernst nehmen sollten. Schon seit Urzeiten reagiert der Mensch bei Gefahr mit starken Gefühlen – und zwar entweder mit Angst oder mit Aggression. Beide Gefühle sind wichtig, um blitzschnell handeln zu können. So löst die Angst den unmittelbaren Impuls zur Flucht aus und die Aggression den Willen zu kämpfen.
Heiko Herbst ist das nicht bewusst. Für ihn ist Angst etwas Bedrohliches. Nur Angsthasen haben Angst. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber, das weiß doch jeder. Für ihn gibt es nur einen Weg, damit er nicht noch mal versagt: die Angst ignorieren, die Zähne zusammenbeißen – Augen zu und durch!
Im Bewerbungsgespräch hat Heiko Herbst mittlerweile die ersten Fragen souverän beantwortet. Doch plötzlich schlägt der Personaler schneller als erwartet zu: „Das ist ja alles gut und schön, was Sie mir da erzählen, Herr Herbst. Klingt vielversprechend. Aber eins habe ich noch nicht verstanden: Wieso haben Sie die Schröder AG bereits nach acht Monaten wieder verlassen? Was ist denn da schief gelaufen?“
Zwei Fragen, die bei Heiko Herbst mitten in der Magengrube landen. Seine Souveränität ist dahin. Hilflos registriert er, wie ihm die Röte ins Gesicht schießt. Bis hierhin ist es ihm gelungen, seine Angst zu ignorieren. Jetzt wird Heiko Herbst plötzlich bewusst, dass er es nicht mehr schafft. Zu spät – die Angst hat das Gesprächskommando übernommen. Nun scheinen seine schlimmsten Befürchtungen wahr zu werden: Es liegt an der Kündigung, dass ihn keiner mehr will!
Heiko Herbst spürt, wie seine Hände langsam feucht werden. Ausgerechnet jetzt. Wenn er Herrn Richter, dem Personalleiter der BioPharm, gleich zur Begrüßung die Hand schüttelt, wird der sofort wissen, dass Heiko Angst hat. Dabei muss er gerade jetzt selbstsicher wirken. Denn hier geht es um seinen nächsten Job, um seine Existenz. Seitdem die Schröder AG ihn vor vier Wochen vor die Tür gesetzt hat, ist nichts mehr wie vorher. Dass ausgerechnet ihm, dem erfolgreichen Vertriebsleiter, so was passiert, hätte keiner gedacht. Und nun hat Heiko Herbst Angst. Angst davor, nicht mehr gut genug zu sein und ein zweites Mal zu versagen.
Eigentlich ist so etwas völlig normal. Jeder, der seinen Job verliert, kennt diese Unsicherheit. Werde ich wieder was Passendes finden? Wie lange muss ich wohl suchen? Da kann man schon mal Angst kriegen.


Heiko Herbst ist das nicht bewusst. Für ihn ist Angst etwas Bedrohliches. Nur Angsthasen haben Angst. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber, das weiß doch jeder. Für ihn gibt es nur einen Weg, damit er nicht noch mal versagt: die Angst ignorieren, die Zähne zusammenbeißen – Augen zu und durch!
Im Bewerbungsgespräch hat Heiko Herbst mittlerweile die ersten Fragen souverän beantwortet. Doch plötzlich schlägt der Personaler schneller als erwartet zu: „Das ist ja alles gut und schön, was Sie mir da erzählen, Herr Herbst. Klingt vielversprechend. Aber eins habe ich noch nicht verstanden: Wieso haben Sie die Schröder AG bereits nach acht Monaten wieder verlassen? Was ist denn da schief gelaufen?“
Zwei Fragen, die bei Heiko Herbst mitten in der Magengrube landen. Seine Souveränität ist dahin. Hilflos registriert er, wie ihm die Röte ins Gesicht schießt. Bis hierhin ist es ihm gelungen, seine Angst zu ignorieren. Jetzt wird Heiko Herbst plötzlich bewusst, dass er es nicht mehr schafft. Zu spät – die Angst hat das Gesprächskommando übernommen. Nun scheinen seine schlimmsten Befürchtungen wahr zu werden: Es liegt an der Kündigung, dass ihn keiner mehr will!
Managementbuch.de hat das Buch bewertet, lesen hier die Empfehlung dazu: Rezension "Das David Geheimnis"
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Ute Zander, Jg. 1962 ist Psychologin und Coach und kennt das Leben mit all seinen Schwierigkeiten. Die zweifache Mutter und ehemalige Taxifahrerin berät Mitarbeiter und Unternehmen in Konfliktsituationen, in denen viel auf dem Spiel steht.
In ihrem zweiten Buch gibt sie bewährte Tipps und gute Ratschläge aus über tausend Beratungsgesprächen zum Besten.
